Kurzzeittherapie

Als eine Kurzzeittherapie werden Behandlungen und Konsultationen bezeichnet, die nicht mehr als 25 Sitzungen umfassen.

Sie versprechen Erfolg, wenn akut psychische Störungen auftreten, die oftmals auf schwer zu bewältigende Lebenssituationen, plötzliche Krisen und Biografiebrüche zurückgeführt werden können. Man spricht dann auch von einer Krisenintervention.

Beispiele sind die Trennung von der Partnerin oder dem Partner, Verlust des Jobs, Tod eines Angehörigen oder Ängste, die aus einer sich ändernden Lebenssituation heraus entstehen.

Solche Belastungsreaktionen überfordern auch solche Menschen psychisch, die ansonsten keine auffallenden seelischen Schwierigkeiten haben.

In so einem Fall sind bis zu 25 Sitzungen häufig ausreichend, die plötzlich aufgetretenen Schwierigkeiten zu verstehen und fokussiert therapeutisch zu bearbeiten, sodass eine Stabilisierung erreicht werden kann.